Skip navigation

Logo_Vision-vom-Untergang_BIZ_72dpi-

„JOURNALISMUS IN DER DIKTATUR“

Ein Projekt des Deutschen Pressemuseums im Ullsteinhaus e.V
im Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“

                Über das Projekt| Zum Leitmotiv | Archiv

—————————————————————————————————————————————————————————————————————-

Übersicht
Ausgewählte Artikel – Zur historischen Orientierung
Weitere Tagesmeldungen – Dokumente – Links

Ausgewählte Artikel Berliner Morgenpost vom 15.4.1933

BMP 15.4.1933 Titel

Quelle: Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V.
(Zum Lesen: Klicken Sie auf die Titelseite. Ein weiterer Klick zur Vergrößerungsoption)

———-

Zusammenschluß der Berliner evangelischen Jugend, BMP Seite 3

+BMP 15.4.1933, S.3

Quelle: Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V.

 

Hinweis

Der Appell ergeht an alle christlichen Jugendverbände, Vereinigungen und Gesellschaften, sich zu einem Zentralverband („Führerring“) zusammenzuschließen und das sog. Führerprinzip zu übernehmen.

 

Zusammenschluß der Berliner evangelischen Jugend, BMP Seite 3 (Transkript)

Die Christliche Pfadfinderschaft teilt mit:

„Die Führer der evangelischen Jugend Berlins erkennen im gegenwärtigen Augenblick die Stunde, da Gottesbefehl opferbereiten und tatkräftigen Zusammenschluß fordert. Der Bund deutscher Bibelkreise (Landesmark Berlin), der Bund deutscher Jugendvereine Berlin, die Christliche Pfadfinderschaft (Landesmark Berlin) und der Evangelische Jungmännerverband Berlin, schließen sich in einem Führerring der Evangelischen Jugend Berlins zusammen. Die Leitung hat der Führer der Berliner Christlichen Pfadfinderschaft, Fritz Wolf, übernommen. Unser Ziel: Die evangelische Jugend in geschlossener einheitlicher Front! Unser Weg: Unterordnung, Einordnung und Zusammenwachsen! Unsere Aufgabe: Ringen um die innere Erneuerung der deutschen Jugend durch das Wort Gottes! Die evangelische Jugend Berlin wartet eigenes Volkstum als Gottesgabe. Darum stellt sie sich bejahend hinter die nationale Regierung und ist mit dem Einsatz der ganzen Kraft zu positiver Arbeit bereit. Darum der Ruf. Reiht Euch ein!“

———–

Einheit im ambulanten Gewerbe, BMP Seite 5

+BMP 15.4.1933, S.5

 Quelle: Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus e.V.

 

Einheit im ambulanten Gewerbe, BMP Seite 5 (Textauszug)

Der Reichsverband ambulanter Gewerbetreibender Deutschlands (Einheitsverband) veranstaltete im Rosenthaler Hof, Rosenthaler Straße, eine äußerst stark besuchte Kundgebung. Nach einleitenden Worten des Präsidenten Scholz, der auf die nun endlich erreichte Anerkennung des ambulanten Gewerbes als gleichberechtigten Stand innerhalb des deutschen Wirtschaftslebens hinwies, sprach der stellvertretende Präsident des Reichsverbandes, Oeser. […]

Unzählige kleine Vereine und Gruppen würden sich  nun auflösen und im großen Reichsverband aufgehen. Mit dieser Maßnahme sei jetzt endlich die ständische Berufsvertretung des ambulanten Gewerbes geschaffen worden. Der stellvertretende Präsident führte weiter aus, daß man sich mit dieser neuen Organisationsform selbstverständlich zum Führerprinzips bekenne, daß die Führer in Zukunft ernannt und nicht gewählt würden und daß sie im Vollgefühl ihrer hohen Verantwortung ihres Amtes walten werden.

———–

Weitere Tagesmeldungen

Die Zeitung „Bergbau-Industrie“ veröffentlicht die Ergebnisse der Betriebsratswahlen auf 141 Schachtanlagen im Ruhrgebiet. Auf die Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation entfallen 30,7% der Sitze, die freien Gewerkschaften erhalten 30,6% und die christlichen 22,9% der Sitze.

——-

Folgende Rundfunkintendanten nehmen ihre Arbeit auf: Friedrich Arenhövel (Berliner Funkstunde), Heinrich Glasmeier (Westdeutscher Rundfunk, Köln), Walter Beumelburg (Südwestdeutscher Rundfunk, Frankfurt am Main), Richard Kolb (Bayerischer Rundfunk) und Götz Otto Stoffregen (Deutschlandsender).

——-

In seiner ersten Stellungnahme zum Gesetz über den 1. Mai begrüßt der ADGB-Bundesvorstand, „daß die Reichsregierung diesen unseren Tag zum gesetzlichen Feiertag der nationalen Arbeit, zum deutschen Volksfeiertag erklärt hat. Der deutsche Arbeiter soll am 1. Mai standesbewußt demonstrieren, soll ein vollberechtigtes Mitglied der deutschen Volksgemeinschaft werden. Kollegen und Kolleginnen in Stadt und Land! Ihr seid die Pioniere des Maigedankens. Denkt immer daran und seid stolz darauf.“

———

Dokumente

zur Hitlerjugend (HJ)

 

Zeltlager der HJ

AKiP_Zeltlager der HJ

Quelle: AKiP

———-

HJ in Duisburg

Barbian, Duisburg, 54

aus: Barbian, Duisburg, 54

———-

Brettspiel der HJ

SösemannLange, Propaganda, 1165aus: Sösemann/Langemann, 1165

———

Bibliografie

Nachweis der Dokumentationen und Darstellungen sowie der Zeitschriften und Zeitungen

Lektüre-Empfehlungen

Links

Kontakt

Die Pressechronik 1933 – „Journalismus in der Diktatur“ ist ein Projekt des
Deutschen Pressemuseums im Ullsteinhaus e.V.

Konzept und Projektkoordinaton: Holger Wettingfeld
Wissenschaftliche Beratung: Prof. Dr. Bernd Sösemann
Anfragen unter pressechronik@dpmu.de

Kooperationspartner

Prof. Dr. Bernd Sösemann

KPB-Logo_RGB

logo Stabi_jpg

Berliner Morgenpost

logo_axel_springer_infopool

ub-web-logo-klein-1

Stiftung_Presse-Haus NEU 2011_klein

Erhard Höpfner Stiftung

EHS_Logo

Stiftung Klassenlotterie Berlin