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„JOURNALISMUS IN DER DIKTATUR“

Ein Projekt des Deutschen Pressemuseums im Ullsteinhaus e.V.
im Themenjahr 2013 „Zerstörte Vielfalt“

Über das Projekt| Zum Leitmotiv | Übersicht historische Orientierungen

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Übersicht
Ausgewählte Artikel – Zur historischen Orientierung
Weitere Tagesmeldungen – Dokumente – Links

Ausgewählte Artikel vom 20.11.1933

Der Arierparagraphen in der evangelischen Kirche Deutschlands,
Neue Zürcher Zeitung Titelseite 20.11.1933

+NZZ 20.11.1933
Quelle: AKiP

 

Der Arierparagraphen in der evangelischen Kirche Deutschlands,
NZZ Titelseite 20.11.1933 (Transkript)

Das geistliche Ministerium der evangelischen Reichskirche hat ein Gesetz erlassen, wonach alle seit dem 1. Januar 1933 von den Landeskirchen erlassenen Bestimmungen über die Rechtsverhältnisse der Pfarrer und der kirchlichen Beamten bis auf weiteres aufgehoben werden. Das bedeutet eine provisorische Beseitigung des Arierparagraphen, den die Altpreußische Union und einige andere Landeskirchen eingeführt haben. Reichsbischof Müller, dem der radikale Flügel der „Deutschen Christen“ große Verlegenheit bereitet, empfindet offenbardas Bedürfnis, sich den in der kirchlichen Tradition beharrenden evangelischen Kreisen zu nähern, um die Bekenntnisgrundlage der Kirche gegen den drohenden Ansturm zu verteidigen. Der Verzicht auf den Arierparagraphen soll in diesem Sinne einer Entspannung dienen. Entlassungen oder andere Benachteiligungen von Pfarrer, die bisher schon wegen ihrer Rassenzugehörigkeit erfolgt sind, bleiben in Kraft, dagegen fallen die noch in der Schwebe befindlichen Verfahren dahin. Nach den Absichten des Reichsbischofs soll später ein das ganze Gebiet Deutschlands umfassendes Kirchengesetzüber die Rechtsverhältnisse der Geistlichen erlassen werden.

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Berliner Illustrirte Zeitung vom 19.11.1933 – Der 9.November in München. Aufnahmen unseres Sonderberichterstatters Max Ehlert

BIZ 19.11.1933

Quelle: AKiP

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Brennessel vom 14.11.1933 (1) – Greuelpropaganda

Brennessel 14.11.9133

Quelle: AKiP

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Brennessel vom 14.11.1933 (2) – „Volksempfänger 301“

Brennessel 14.11.1933

Quelle: AKiP

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Brennessel vom 14.11.1933 (3) – „Alles nur Schüchternheit“ (Frankreich)

Brennessel 14.11.1933_Frankreich

Quelle: AKiP

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Weitere Tagesmeldungen

Das preußische Geheime Staatspolizeiamt gibt bekannt, dass aufgrund einer Verfügung vom 7. Juli das Eigentum des Physikers Albert Einstein und seiner Frau Elsa zugunsten des preußischen Staates eingezogen worden ist.

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Durch Verordnung des Reichsarbeitsministers Franz Seldte sind bis auf weiteres in Städten mit über 150 000 Einwohnern Ärzte nichtarischer Abstammung bzw. solche mit nichtarischen Ehegatten zur Tätigkeit bei den reichsgesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht mehr zugelassen. In den Großstädten ist der Anteil an nichtarischen Ärzten besonders hoch. In Berlin waren vor 1933 rund die Hälfte der zugelassenen Ärzte Juden.

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Dokumente

Antisemitische Verordnungen vom 20.11.1933

Walk, Sonderrecht, 61_Ärzte

 

Walk, Sonderrecht, 61

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Bibliografie

Nachweis der Dokumentationen und Darstellungen sowie der Zeitschriften und Zeitungen

Lektüre-Empfehlungen

Links

Kontakt

Die Pressechronik 1933 – „Journalismus in der Diktatur“ ist ein Projekt des
Deutschen Pressemuseums im Ullsteinhaus e.V.

Konzept und Projektkoordination: Holger Wettingfeld
Wissenschaftliche Beratung, Inhalt und Kommentare: Prof. Dr. Bernd Sösemann
Anfragen unter pressechronik@dpmu.de

Kooperationspartner

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